Bürgermeister Johannes Schmid führte durch die Feier und betonte die große historische Bedeutung des Bergbaus nicht nur für Rosental sondern für die gesamte Region. In der Blütezeit des Bergbaus waren mehr als 5.000 Personen beschäftigt.
Das 2011 eröffnete Museum wurde um die ehemalige Trafostation und das Freigelände erweitert. Besonders beeindruckend ist, dass die Bergbaugeschichte hier nicht nur präsentiert, sondern lebendig und erlebbar gemacht wird. Historische Anlagen wie eine Vortriebsmaschine, die Stollenlüftung und Förderbänder wurden wieder funktionsfähig gemacht und vermitteln einen authentischen Eindruck von der früheren Arbeit unter Tage.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement. Mehr als 3.000 freiwillige Arbeitsstunden wurden von ehemaligen Knappen geleistet. Für ihren Einsatz wurden Johann Kolb, Gottfried Binder, Johann und Philipp Pagger, Ernst Guttenbrunner, Johann Tschechowin, Ernst Amreich, Manfred Nebily, Ernst Lasnik und Franz Borstner im Rahmen des Festakts geehrt.
Mit dem Museum wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes in der Region geleistet.